Austrocknen von feuchten Wenden
Author: admin Post Date: September 17 2010Kälte? Grau-gelbliche Flecken an der Wand? Zerstörte nasse Tapeten? Komischer Geruch im Zimmer? Wollen Sie von diesen apokalyptischen Bildern weg bleiben und der Frische Ihrer sonnigen und gemütlichen Wohnung weiter genießen? Fakt ist, dass eine gewisse Überdosis Luftfeuchtigkeit im Raum tödlich für die Wende sowie schädlich für die Gesundheit der Bewohner sein kann.
Durch schlechte und unregelmäßige Belüftung in den Räumen der Wohnung oder des Hauses könnte die Luftfeuchtigkeit schnell ansteigen. Das in der Luft hoch konzentrierte Kondenswasser verursacht einerseits die Bildung von Schimmel in den Wänden, und andererseits, könnten allergische Reaktionen, Neurodermitis, Hals- oder Schleimhautentzündungen bei den Bewohnern hervorrufen.
Damit die Wände immer trocken bleiben und die Luftfeuchtigkeit in dem Raum die gesunden Rahmen nicht überschreiten, sollte man einiges richtig beachten. Vor allem ist eine systematische und regelmäßige tägliche Belüftung des Raums stark zu empfehlen. Alle Fenster mindestens drei Mal am Tag breit wie möglich öffnen, jeweils für 5 bis 10 Minuten. Das sorgt für die maximale Luftzirkulation in der Wohnung oder dem Haus und verhindert eventuelle Schimmelbildung. Nach dem Schließen der Fenster wird die kalte Luft sehr schnell die überflüssige Feuchtigkeit aus den Wenden „aussaugen“ und dadurch wird der Raum seine ursprüngliche Frische wieder gewinnen.
Regelmäßiges Lüften von Räumen mit vielen Möbeln ist noch wichtiger. Besonders hinter den größeren Möbeln – Schränken, Garderoben, Bibliothekregalen, Kommoden oder Sofas besteht der Gefahr für schlechte Luftzirkulation und Wandbeschädigung. Falls sich hinter den größeren Möbeln doch Schimmel gebildet hat, hilft meist die einfachste Raumbelüftung nicht mehr. In diesem Fall sollte man entweder speziell dafür geeignetes Aquapol-Gerät benutzen, die Wände mechanisch reparieren oder chemisch bearbeiten.